Starker Auftakt für europäischen Real-Estate-Sektor
Der europäische Markt für Immobilieninvestments hat mit 32,2 Mrd. Euro (+ 11 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum) das beste erste Quartal seit 2008 verzeichnet, wie eine Analyse von DTZ Research zeigt. Den größten Anteil am Wachstum haben Großbritannien und Deutschland mit gemeinsam fast 21 Mrd. Euro, doch auch Frankreich und die peripheren Märkte in Irland, Italien und Spanien verzeichnen deutliche Zuwächse. Schwächer dagegen stellt sich die Lage in Skandinavien sowie Mittel- und Osteuropa dar. Das durchschnittliche Volumen der Transaktionen ist sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen und liegt nun bei 32 Mio. Euro.
Quelle: DTZ Research
Der Anteil ausländischer Investoren ist seit dem vergangenen Jahr auf 43 % angestiegen. Dabei stellen nicht-europäische Investoren den größeren Teil mit 30% der Investments. Beliebt bei ausländischen Investoren sind vor allem Zentral- und Osteuropa sowie die Peripherie. Mit mehr als der Hälfte des Transaktionsvolumens sind Investmentfonds der aktivste Investor im Segment. Ihre Zukäufe lagen 5,8 Mrd. Euro über den Verkäufen.
Quelle: DTZ Research
Büroimmobilien nahmen mit knapp der Hälfte nach wie vor den höchsten Anteil der Investmentaktivitäten ein. Den stärksten Anstieg verzeichneten gemischt genutzte Gebäude, in die mit 4,8 Mrd. Euro mehr als doppelt so viel investiert wurde wie im ersten Quartal 2013. Angesichts der gestiegenen Nachfrage der Investoren und des zunehmenden Konkurrenzdrucks sind die Renditen von Prime-Objekten in den meisten Regionen rückläufig. Für das Gesamtjahr rechnet DTZ Research mit einer Fortsetzung des positiven Wachstumstrends sowie Gesamtinvestments in Höhe von 150 Mrd. Euro, d.h. einen Anstieg um 6 Mrd.