IWF: Weltweiter Gleichlauf von Immobilienpreisen
Der Internationale Währungsfonds hat im Rahmen seines Stabilitätsreports die Synchronizität von Immobilienpreisen weltweit untersucht. Seit 1991 hat der Gleichlauf der Bewertungen in Industrie- und Entwicklungsländern sowohl über Länder hinweg als auch bei Betrachtung einzelner Städte zugenommen. Das Niveau des Gleichlaufes der Städte hat sich dem der Länder angeglichen, was überraschend ist, da auf Ebene einzelner Städte idiosynkratische Faktoren stärkere Auswirkungen haben sollten. Auffällig ist zudem, dass der Anteil der Preisveränderungen, der durch gemeinsame globale Faktoren erklärt werden kann, in den Industrieländern seit 1971 von 10 auf 30 % zugenommen hat. Während der Finanzkrise hat sich zudem der kurzfristige Gleichlauf der Preise erheblich gesteigert. Dies betrifft in besonderem Maße große Städte in Industrieländern. 
Quelle: IWF
Staaten, die stärker in die internationalen Finanzmärkte integriert sind, weisen tendenziell stärkere Synchronizität auf – auch dann, wenn Gleichlauf im Konjunkturzyklus und anderen ökonomischen Fundamentaldaten berücksichtigt werden. Die Offenheit der Finanzmärkte eines Staates befördert damit den Gleichlauf der Immobilienpreise, ähnlich wie dies bei Aktienpreisen zu beobachten ist. Einzelne Städte sind teilweise noch stärker von internationalen Finanzmarktentwicklungen abhängig als auf Länderebene. 
Quelle: IWF
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