Investoren setzten auf Aktien und Alternatives
Natixis hat weltweit 500 institutionelle Investoren nach ihren Erwartung für das Jahr 2018 und ihren Anpassungen in der Kapitalanlage befragt. Im Durchschnitt wird mit einer Zielrendite von 7,2 % gerechnet, 64 % der Investoren sind bzgl. der Zielerfüllung zuversichtlich. Risiken, die am meisten befürchtet werden, sind geopolitische Ereignisse (74 %), Asset-Preisblasen (65 %) und ein Zinsanstieg (61 %). Die Entstehung von Asset-Blasen wird größtenteils auf das langanhaltende Niedrigzinsumfeld zurückgeführt und eher aufseiten des Anleihenmarktes erwartet (42 %). Auf der Aktienseite wird vielmehr mit Wertschwankungen statt einer Korrekturphase gerechnet.
Mit dem aktuellen Marktumfeld können aktiv agierende Manager besser umgehen, als es mit passiven Strategien möglich wäre, sagen 75 % der Investoren. Gleichzeitig setzt die Mehrheit auf Aktien und unkorrelierte alternative Investments. Der Aktienanteil ist auf 37,1 % angestiegen (2016: 33,8 %), während der Anleihenanteil auf 33,9 % (2016: 35 %) gesunken ist. 60 % der Investoren sind der Auffassung, das traditionelle Anlagen mittlerweile eine zu enge Korrelation zueinander aufweisen. Somit zielen 78 % auf eine Ausweitung ihrer alternativen Investments ab und 70 % betrachten Alternatives für die Diversifikation des Portfoliorisikos als unerlässlich. Dabei liegt der Fokus auf Private Equity und Private Debt. 
Quelle: Natixis
Auf Branchenebene erwarten 45 % der Investoren, dass sich der Technologiesektor überdurchschnittlich entwickeln wird, gefolgt von den Segmenten Gesundheitswesen (44 %), Rüstung/Luftfahrt (43 %) und Finanzen (41 %).
Quelle: Natixis
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