28.08.2009 | Studie

Investoren setzen kaum auf Nachhaltigkeit

Feri EuroRating hat kürzlich eine umfangreiche Studie unter 560 qualifizierten Investoren zum Thema Nachhatigkeit veröffentlicht. Demnach haben Investoren eine konkrete Vorstellung vom Begriff Nachhaltigkeit, der in erster Linie über erneuerbare Energien, Umweltschutz und gesellschaftlich verantwortliche Unternehmensführung definiert wird. Gleichzeitig halten 88,2% der Studienteilnehmer die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien für sinnvoll. Allerdings halten rund drei Viertel der Befragten die Kriterien für eine Nachhaltigkeitsanalyse für inhomogen und undurchsichtig, so dass eine Abstimmung mit den eigenen Vorstellungen als zu aufwändig empfunden wird. Dementsprechend gaben 62% an, nicht in Nachhaltigkeit zu investieren.


Quelle: Feri EuroRating

Die höchste Kompetenz bei der Verwaltung von Nachhaltigkeitsfonds wird Sarasin, SAM, Ökoworld und Pictet zugeschrieben. Daneben findet sich noch Pioneer in der positiven Wahrnehmung. Erfolgversprechenste Anlageklassen sind laut Studie Ethikfonds, Ökofonds und diversifizierte Fonds.


Quelle: Feri EuroRating

Ein weiterer Nachteil in der Wahrnehmung der Investoren ist, dass fast 62% von einer schlechteren Performance im Vergleich zu klassischen Anlagen ausgehen. Trotzdem sind knapp zwei Drittel der Ansicht, dass Nachhaltigkeit kein Modethema sei.

Der Absolut Report hat in seiner <link absolutreport ausgaben external-link-new-window external link in new>Ausgabe Nr. 40 einen grundlegenden Artikel zum Thema Sustainability für institutionelle Investoren publiziert und veröffentlicht monatlich die Performance der führenden Nachhaltigkeits-Indizes im <link ap external-link-new-window external link in new>Absolut|performance.

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