Investments in alternative Anlagen nehmen zu
Der Bundesverband Alternative Investments (BAI) hat deutsche institutionelle Investoren zu den Entwicklungen ihrer alternativen Anlagen befragt. Mehrheitlich wurden diese von den Investoren im vergangenen Jahr ausgeweitet, wobei die Hauptgründe für Investments Diversifikation (94 %) und Rendite (91 %) sind. Am weitesten verbreitet innerhalb des Segments der Alternatives ist Real Estate, gefolgt von Infrastruktur und Private Equity. Vor allem bei den beiden Letztgenannten haben sich die Erwartungen der Anleger hinsichtlich Rendite, Risiko, Diversifikation und regelmäßigen Erträgen erfüllt. 
Quelle: BAI
Hinsichtlich der Risiken unterscheiden die Anleger stark zwischen kurz- und mittelfristig. Während steigende Volatilität eher in den kommenden 12 Monaten als Risiko wahrgenommen wird, ist das ökonomische Umfeld eine Herausforderung für die nächsten 3 bis 5 Jahre. Geopolitische Risiken und mangelnde Rendite werden für beide Zeithorizonte genannt. Zum Risikomanagement setzen die Befragten mittelfristig verstärkt auf illiquide Alternatives. Dies betrifft insbesondere Infrastruktur und Private Debt, aber auch Real Estate und Private Equity. 
Quelle: BAI
Eine Mehrheit der Befragten nutzt keine externen Berater für Engagements in Alternatives und plant dies auch künftig nicht. Am ehesten werden diese für die Due Diligence und Managerselektion eingesetzt. Einzelfonds stellen für alle Subsegmente die häufigste Anlageform dar, bei Private Equity und Secondaries sind auch verbreitet Dachfonds und in den Segmenten Infrastruktur und Real Estate Direktinvestments. Sinkende Kosten werden von 55 % der Investoren derzeit nicht erwartet. Nachhaltigkeitskriterien spielen für 61 % der Investoren bereits eine wesentliche Rolle oder werden dies zunehmend tun.
Angesichts des geringen Umfanges der Studienteilnehmer (33 Investoren) allerdings weist der BAI darauf hin, dass die Ergebnisse nur eingeschränkt aussagefähig sind und es sich eher um ein Meinungsbild handelt.
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