Internationalisierung des Corporate-Bond-Portfolios
Trotz des großen Wachstums des globalen Marktes für Unternehmensanleihen investieren viele Investoren nach wie vor mit starkem Home Bias, wodurch sie Diversifikationspotenziale und die Chance auf höhere risikoadjustierte Renditen vergeben. Schroders zeigt in einer Marktanalyse Aspekte auf, die Anleger bei einer Internationalisierung ihres Corporate-Bond-Portfolios berücksichtigen sollten. Ihnen sollte klar sein, dass Währungs- und Länder-Exposure nicht äquivalent sind: Beispielsweise wurden die in britischen Pfund denominierten Anleihen zu mehr als 50 % nicht von britischen Unternehmen emittiert. Weiterhin ist es nicht sinnvoll, nur die Renditen der unterschiedlichen Währungsräume miteinander zu vergleichen. Da Währungsschwankungen auf die Performance großen Einfluss haben können, ist zumindest eine Teilabsicherung sinnvoll, deren Kosten berücksichtigt werden sollten. Dies verringert die Renditedifferenzen der verschiedenen Währungsräume im Regelfall erheblich.
Quelle: Schroders
Die langfristigen Vorteile einer internationaleren Allokation des Corporate-Portfolios (höhere Rendite, niedrigeres Risiko oder bessere Diversifikation) können variieren und hängen vom Heimatmarkt des Investors ab. Welches Bond-Segment die höchste Performance erzielt, ändert sich im Zeitablauf. Ob die historische Performance nachhaltig oder eine Marktübertreibung ist, kann beispielsweise durch die Bewertung des Marktes untersucht werden. 
Quelle: Schroders
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf Unternehmensanleihen jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Credit Corporate Bonds. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 13.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 27 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 110 Universen.