Insurance-Linked Securities als Asset-Klasse
Das Insurance Studies Institute hat ab August eine dreiteilige Artikelserie zum Thema Insurance Linked Securities veröffentlicht. Diese geht ausführlich auf die Konvergenz von Versicherungs- und Kapitalmärkten sowie die Funktionsweise von Insurance-Linked-Securities ein. Treiber der Entwicklung ist die Möglichkeit, durch alternativen Risikotransfer versicherungstechnische Risiken breiter im Wirtschaftssystem zu streuen. Der erste Teil gibt einen Überblick über den Markt und die Entstehungsgeschichte von Insurance-Linked Securities. Ferner werden Nutzen und Vorteile beschrieben.
Quelle: Insurance Studies Institute
Der zweite Teil beschreibt den "Non-Life"-Insurance-Linked-Securities-Sektor. Erste Produkte dieser Asset-Klasse bezogen sich auf Katastrophenrisiken, sog. Cat Bonds. Steigende Rückversicherungskosten und die allgemeine Entwicklung des Asset-Backed-Securities-Marktes sorgten für Wachstum und führten zur Kreation neuer Produktalternativen durch synthetische Transaktionen und Derivate. Der Artikel beschreibt die Anleihen-Events, die sog. Trigger und erläutert die Ausprägungen der verschiedenen Produkte.
Quelle: Insurance Studies Institute
Der dritte Teil analysiert den sich noch entwickelnden Markt für Life Insurance-Linked Securities. Regierungen und Lebensversicherungen sind schwer prognostizierbaren und sehr langfristigen Langlebigkeitsrisiken ausgesetzt. Es wird ein Überblick über aktuelle Probleme und Produkttrends gegeben. Durch den Risikotransfer über Kapitalmärkte lassen sich unter Umständen die langfristigen Risiken durch eine breite Investorenzahl absichern.