Institutionelle setzen stärker auf Alternative Investments
Rund 50 Prozent aller institutionellen Anleger weltweit wollen künftig
mittels alternativer Investmentstrategien ihre Erträge steigern. Im
Gegenzug dazu soll die Gewichtung traditioneller Anlageformen wie
Renten und Aktien verringert werden. Das ist das Ergebnis einer
aktuellen Studie der Investmentgesellschaft JP Morgan Asset Management
zum Thema ?Innovative Ertragsquellen?. Befragt wurden 193
europäische und 125 amerikanische Investoren.
Die Umfrage ergab, dass die Europäer neuen Anlageformen häufig
aufgeschlossener gegenüberstehen als ihre US-Kollegen. 81 Prozent
derjenigen europäischen Anleger, die offen gegenüber alternativen
Investments sind, befürworten so etwa den Einsatz taktischer Asset
Allocation, dem flexiblen Wechsel zwischen den Anlageklassen je nach
Marktlage. Von den amerikanischen AI-Freunden sind es nur 46 Prozent.
Ein weiterer Unterschied ist bei der Nutzung von
Absolute-Return-Strategien zu erkennen. Diese Technik wird in Europa
von jedem zweiten Befragten eingesetzt. In den USA sind es nicht einmal
ein Drittel der Investoren.
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