05.12.2005 | 

Private Equity schafft Arbeitsplätze

Durch die Aktivitäten von Private Equity-Gesellschaften sind in Europa

in den Jahren 2000 bis 2004 rund eine Million neue Arbeitsplätze

geschaffen worden. Die Beschäftigung in Private Equity-finanzierten

Unternehmen stieg in diesem Zeitraum um durchschnittlich 5,4 Prozent

pro Jahr. Das ist das Achtfache des jährlichen Wachstums der

Gesamtbeschäftigung in den 25 Mitgliedstaaten der EU (0,7 Prozent) im

selben Zeitraum. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der ersten

europaweiten Studie über den Gesamtbeitrag der Beteiligungsindustrie

bei der Schaffung von Arbeitsplätzen in Europa.

Die Mehrzahl dieser Arbeitsplätze (630 000) entstand in sogenannten

Start-up-Unternehmen, die mit Venture Capital finanziert wurden. 420

000 neue Stellen brachte das Buyout-Segment hervor. Die Studie

?Employment Contribution of Private Equity and Venture Capital in

Europe? wurde im Auftrag der European Private Equity and Venture

Capital Association (EVCA) vom Center for Entrepreneurial and Financial

Studies an der Technischen Universität München (CEFS) durchgeführt. Für

die Umfrage wurden etwa 1000 Private Equity-Fonds der sieben größten

europäischen Märkte herangezogen.

Vor kurzem hatte bereits eine Studie des Branchenverbandes BVK

nachgewiesen, dass Private Equity einen maßgeblichen Anteil am

wirtschaftlichen Erfolg zahlreicher deutscher Unternehmen hat. Private

Equity trägt zum volkswirtschaftlichen Wachstum bei, so das Fazit der

Untersuchung (siehe Meldung !!alte Verlinkung!!).

Abonnenten des Absolut|report können die EVCA-Studie hier !!alte Verlinkung!! downloaden.

 

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