30.01.2014 | Märkte

Infrastrukturfonds glänzen mit guter Performance

In einer Untersuchung des Consultighauses Deloitte zur Entwicklung des Marktes für Infrastrukturinvestments bescheinigten 70 % der befragten Investoren ihren Infrastrukturfonds Renditen auf oder über dem IRR-Zielwert, der üblicherweise bei 12 - 14 % liegt. Die Investments, die unter ihrem Zielwert performen, sind vor allem BIP-korrelierte Anlagen, die vor der Finanzkrise erworben wurden und für die sich die ex ante getroffenen Wachstumsannahmen nicht erfüllten. Im Bereich Infrastructure Services, Flughäfen und Häfen erwarten die Anleger die höchsten Erträge, während die Branche am unteren Rand erneuerbare Energien, Wasser sowie andere öffentliche Versorgungsbetriebe und öffentlich-private Partnerschaften verortet.


Quelle: Deloitte

Anders als noch 2010 in der letzten Untersuchung von Deloitte zum Thema Infrastrukturinvestments vermutet, hat sich die Aktivität von Direktinvestoren im Markt nicht verringert, sondern deutlich gesteigert. Dies hat dazu geführt, dass vor allem große Fonds Direktanleger als Konkurrenz betrachten, was gerade angesichts der Knappheit geeigneter Investmentopportunitäten relevant ist. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus der Finanzkrise favorisieren die Investoren insbesondere Core-Lagen in Westeuropa, hier vor allem Großbritannien, Deutschland und Skandinavien. Doch ist im Verlauf der europäischen Staatsschuldenkrise auch die Nachfrage nach Anlagen außerhalb Europas gewachsen.


Quelle. Deloitte

Auf der Risikoseite überwiegen regulatorische und politische Risiken bzw. Unsicherheiten, die auf jüngste politische Änderungen zurückzuführen sind. Beispielhaft werden hier etwa Subventionskürzungen für Solarenergie in Spanien aufgeführt.

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