12.06.2018 | Studie

Infrastruktur-Investments in Südostasien

PwC hat eine dreiteilige Reportserie zu Infrastruktur-Investments in Südostasien veröffentlicht. Die Region gehört zu den am schnellsten wachsenden Wirtschaftszonen der Welt und hat einen hohen Investitionsbedarf für den Ausbau der Infrastruktur. Insbesondere in den Bereichen Transport und Versorgung aber auch im Sozialen oder der Telekommunikation, was den Autoren zufolge Opportunitäten für institutionelle Investoren bietet. Zwar steigern die Regierungen und Entwicklungsbanken ihren Kapitaleinsatz, dennoch besteht eine jährliche Finanzierungslücke von rund 100 Mrd. US-Dollar.


Quelle: PwC

Die größte Anzahl an Projekten besteht im Transportsektor, wo die Autoren über 470 Vorhaben gezählt haben. Darunter sind über 200 Projekte zum Straßen- und Brückenbau, gefolgt von rund 140 Projekten im Schienensektor. Häfen und Flughäfen kommen auf je rund 55 Projekte. Die größten Projektpipelines sind in Vietnam, den Philippinen, Thailand und Indonesien zu finden. Diese Staaten greifen häufig auf Öffentlich-Private-Partnerschaften (PPP) zurück, die dem Report zufolge in Zusammenarbeit mit der OECD strukturiert wurden.


Quelle: PwC

Dennoch wird betont, dass historische Hürden weiter bestehen und dass sowohl die Regierungen als auch multilaterale Institutionen gefordert sind, die bestehenden Rahmenwerke zu stärken, um privates Anlagekapital zu mobilisieren. Auswertungen von Preqin zeigen, dass Investoren bereit stehen. Rund 15 % der Dry Powders im Bereich Unlisted Infrastructure entfallen auf Asien, knapp 60 Mrd. US-Dollar.


Das Wachstum asiatischer Volkswirtschaften bringt vielfältige Möglichkeiten für unternehmerische Beteiligungen mit sich. Marc Lau, Alex Lee und Chris Loh von Axiom Asia und Rolf Dreiseidler von POLARIS skizzieren im Absolut|report 2|2018 in einem Fachbeitrag die regionalen Unterschiede und Besonderheiten der asiatischen Private-Equity-Märkte und zeigen, welche Herausforderungen und Chancen für Investoren bestehen.

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