12.06.2014 | Studie

Immobilien-Investments weltweit im Fokus institutioneller Anleger

Eine Umfrage der Unternehmensberatung KPMG zeigt, dass das Segment Immobilien-Investments auf dem Weg der Erholung ist. So planen 81 % der befragten Investoren, binnen Jahresfrist ihr Engagement in Immobilieninvestments zu erhöhen. Dabei wird Real Estate zunehmend als eigene Asset-Klasse angesehen und nicht mehr bloß als Teil einer allgemeinen Sachwertekategorie. Angesichts hoher Preise und geringer Renditeaussichten nimmt die Beliebtheit von Prime Objekten ab und Investoren konzentrieren sich im Wesentlichen auf Core-Plus (68 %) und Core (61 %). Unverändert werden Büroimmobilien von einer breiten Mehrheit vorgezogen, gefolgt von Einzelhandelsobjekten. Dennoch hat das Spektrum an Investmentmöglichkeiten zugenommen und beinhaltet nun auch Studentenwohnheime und Parkhäuser.


Quelle: KPMG

Als attraktivster Markt wird Westeuropa angesehen, gefolgt von Südeuropa. Nordamerika folgt erst auf dem dritten Platz. Mit 71 % steht Deutschland für Real-Estate-Investoren ganz oben auf der Beliebtheitsskala, danach folgen Spanien und Großbritannien. Auch auf Fünf-Jahressicht wird davon ausgegangen, dass Europäische Core-Märkte ein Hot-Spot der Investmentaktivität bleiben werden, unterstützt durch die Aktivität großer Investoren wie Staats- oder Pensionsfonds. Eine Herausforderung dürfte jedoch die zunehmende Regulierung in Europa darstellen, die größere Kosten verursachen wird.


Quelle: KPMG

Nur noch 10 % der Anleger glauben, dass Real Estate Debt aktuell die beste Möglichkeit darstellt, im Segment investiert zu sein. Stattdessen bevorzugen die Investoren Opportunistische Strategien, um von zukünftigen Markterholungen zu profitieren, insbesondere über Direktinvestments. Dennoch gehen 68 % davon aus, dass das Thema Real Estate Debt in der Zukunft eine größere Rolle in institutionellen Portfolios spielen wird.

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