ILS Emissionensvolumen 2018 auf Rekordkurs
Mit einem Emissionsvolumen von 1,6 Mrd. US-Dollar wurde 2018 das historisch höchste Q3-ILS-Volumen (Non-Life) auf den Markt gebracht, zeigt das ILS Market Update von Willis Towers Watson. Seit Jahresbeginn wurden 8,7 Mrd. US-Dollar an Neuemissionen lanciert, wodurch auf Jahressicht die bisherige Rekordsumme von 9,7 Mrd. US-Dollar in Reichweite gerät. Insgesamt standen per Ende September 2018 ILS mit einem Volumen von 27,8 Mrd. US-Dollar aus. Gut die Hälfte hiervon sicherte Multiperil-Risiken ab, zwei Drittel aller ausstehenden Papiere sind gegenüber US-Windrisiken exponiert. Von den im dritten Quartal emittierten Papieren entfielen je 200 Mio. US-Dollar auf Multiperil- und kalifornische Waldbrandrisiken. Weitere 650 und 500 Mio. US-Dollar sichern Erdbebenrisiken sowie durch Wind verursachte Flutschäden in den USA ab. 
Quelle: Willis Towers Watson
Ein besonderer Fokus des Marktberichts liegt auf der Ausgestaltung des Triggers. Seit 2008 hat der Anteil der Indemnitäts-Trigger, also an eine konkrete Schadenssumme gebundene Auslöser, von 34 auf 60 % zugenommen. Entsprechend sind Index-Trigger, bei denen das Schadensereignis von einem branchenweiten Schadensindex abhängt, zurückgegangen. Grund hierfür ist, dass die Zedenten Basisrisiken vermeiden wollen, indem die Trigger auf die tatsächlichen Schäden zugeschnitten sind. Ein Indiz dafür, dass sich Datenqualität im Markt, Transparenz und das Verständnis für die Wirkungsweise der Indemnitäts-Trigger verbessert haben.
Quelle: Willis Towers Watson
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