Hohe Attraktivität von Mezzanine Investments
In einer aktuellen Veröffentlichung der Partners Group untersuchen Christian Ebert und Dr. Michael Studer die Ausfallraten von europäischen Mezzanine Investments. Dazu analysieren die Autoren in ihrer Studie 229 abgeschlossene Mezzanine Investments aus dem Zeitraum von 1989 bis 2001.
In ihrer Untersuchung über mehrere Konjunkturzyklen kommen sie zu dem Ergebnis, dass Mezzanine Investments unter Rendite-Risiko-Aspekten attraktive Anlagemöglichkeiten bieten. Die annualisierte Ausfallrate beträgt 1,1% des Investierten Kapitals. Die Recovery Rate im Falle eines Ausfalls beläuft sich auf durchschnittlich 29 Prozent des investierten Kapitals. Aus Renditesicht steht dem ein Median IRR von 18,7 Prozent gegenüber.
Allerdings unterliegen die Ausfallraten einer starken Volatilität. So schwanken die Ausfallraten je nach Jahr des Investments zwischen Null und 13,1 Prozent. Mit der hohen Volatilität der Ausfallraten ging auch eine hohe Volatilität der Renditen einher. Der IRR schwankte zwischen 13,7 und 32,2 Prozent.
Daher empfehlen die Autoren den Einbezug von Mezzanine Investments verschiedener Auflegungsjahre über einen längeren Investmenthorizont. Dies, so die Autoren, senke die Volatilität der Renditen und der Ausfallraten in erheblichem Umfang. Der Median eines Portfolios, das 3 Investment-Jahre umfasst, betrug 18,4 Prozent und schwankte lediglich zwischen 16,5 und 22,2 Prozent.