Herausforderungen im Risikomanagement für institutionelle Investoren
BNP Paribas hat in einer aktuellen Studie 177 institutionelle Investoren aus 19 Ländern zu den Herausforderungen des Zinsumfelds befragt. Ergebnis ist, dass die Komplexität des Risikomanagements als größte Hürde der kommenden 12 Monate wahrgenommen wird, wobei auch ein effizienteres Kostenmanagement und die Talentsuche und -bindung von vielen genannt wurden. Die erhöhten Kosten aufgrund von Regularien wurden hingegen nur von wenigen als Herausforderung angesehen. 
Quelle: BNP Paribas
Die meisten Befragten wollen mit einer Verbesserung der Rendite der bisherigen Investments den niedrigen Zinsen entgegenwirken. Dies wird beispielweise durch den Verleih von Wertpapieren oder die Optimierung des Cashmanagements erreicht. Das Einhalten der Risikoziele wird bei den meisten durch den Einsatz von Risikoanalyse-Tools und einem effizienten Asset Liability Management erreicht. Smart Beta und Hedging-Strategien spielen hierbei für die meisten Befragten nur eine untergeordnete Rolle.
Rund zwei Drittel der Befragten nutzen zumindest teilweise die Dienste externer Manager bei der Risikoanalyse der Investments. Gründe hierfür, sind den Autoren zufolge, eine Gewährleistung der Unabhängigkeit der Daten sowie eine effizientere Nutzung der Ressourcen. Das Hauptkriterium bei der Wahl eines externen Anbieters, sowohl zur Risikoanalyse, als auch beim Asset Management ist die finanzielle Stabilität, wobei das Relationship Management ebenfalls einen zu beachtenden Faktor darstellt. 
Quelle: BNP Paribas
Des Weiteren überprüfen fast alle Befragten ihre Asset-Allocation-Strategie mindestens einmal jährlich, die meisten sogar mindestens zweimal im Jahr. Bei der Überwachung des Investmentrisikos gibt es nur geringfügige Präferenzen bezüglich einer bestimmten Methode. Zur Performancemessung werden hingegen am häufigsten risikoadjustierte Maße verwendet. Absolute Renditemaße werden lediglich von einem Fünftel genutzt.
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