HDF zu Strategien von Dach-Hedgefonds in der Kreditkrise
Der schweizer Dach-Hedgefonds-Anbieter HDF zeigt in einer kürzlich erschienenen Veröffentlichung, mit welchen Strategien Dach-Hedgefonds gut durch die Kreditkrise kommen konnten. HDF geht dabei auf folgende fünf Punkte ein:
1. Seit Oktober 2007 wurden Fonds verkauft, die verstärkt in Banken investiert waren. Insbesondere Investments in Fonds, die übermäßig in Verbriefungen oder Leveraged Loans investiert sind, wurden verkauft.
2. Investitionen in Fixed-Income-Fonds wurden reduziert.
3. Fonds mit direktionaler Ausrichtung wurden verkauft, insbesondere wenn diese zu stark in Aktien investiert oder unflexibel waren.
4. Zur Absicherung wurden Aktienindex-Futures verkauft, um die Abhängigkeit vom Aktienmarkt zu reduzieren. Die Absicherung soll so lange aufrechterhalten werden, bis die Aktieninvestments der Fonds reduziert sind.
5. Die Cash-Positionen wurden erhöht. Nach der Krise sollen diese Gelder wieder neu investiert werden.
Der HDF Trading Fonds konnte sich in den volatilen Märkten gut behaupten. Das Produkt erzielte in den letzten 12 Monaten eine Performance von +7,27%. Wie der Absolut|report erfuhr hat HDF den Fonds bis Ende April für zusätzliche 50 Millionen Euro Anlagegelder geöffnet. Bei dem Produkt handelt es sich um einen Dach-Hedgefonds, der in erster Linie in Fonds investiert, die eine direktionale Handelsstrategie bzw. einen diskretionären, opportunistischen Ansatz verfolgen.