16.05.2008 | Produkt

Credit Suisse präsentiert Zertifikat auf Versicherungsrisiken

Das Asset Management der Credit Suisse Deutschland erweitert sein Produktangebot um ein Zertifikat auf versicherungstechnische Risiken. Damit bietet sich institutionellen und Privatanlegern eine Anlagealternative ähnlich zu Insurance-Linked-Securities.

Über das Zertifikat auf die Managed Investments PCC - IRIS Balanced Cell (WKN: A0SN3Y, ISIN CH0035956694) agieren Anleger wie eine Rückversicherung auf ein Portfolio  versicherungstechnischer Risiken. Das IRIS-Balanced-Cell-Portfolio besteht aus verschiedenen versicherungsgekoppelten Produkten, von denen ca. 70% auf Risiken aus Naturkatastrophen und ca. 30% aus Risiken für die Luft-, Raum-, und Schifffahrt lauten.

Das Management verfolgt die Strategie eines diversifizierten Portfolios von schwerwiegenden Risiken mit niedriger Eintrittswahrscheinlichkeit. Die Risiken werden 15 verschiedenen weitgehend unkorrelierten Ereigniskategorien zugeteilt (z.B. US-Hurrikan, Erdbeben Australien, Schiffsunfall etc.), so der Prospekt der Credit Suisse.

Das Zertifikat strebt eine Nettorendite von 3-Monats-LIBOR +8 %, bei einer Volatilität von 3 bis 5% an. Der Ausgabeaufschlag beträgt 5%. Die Verwaltungsgebühr beträgt 1,5% auf Zertifikatebene und die Managementgebühr 0,5% auf Ebene des Underlyings. Zusätzlich wird eine Performancegebühr in Höhe von 20% (High Watermark) veranlagt.

Das neue Produkt eignet sich als Komponente eines Absolute-Return- oder Alternative-Investment-Portfolios, so  Andreas Grenacher, Leiter des Product Development des Asset Management in Deutschland. Die Performance sei weitgehend unabhängig von den Entwicklungen an den Finanzmärkten, da Versicherungsrisiken kaum mit wirtschaftlichen Trends korrelieren.

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