Hamburger Stifter plädiert für mehr Diversifikation in der Kapitalanlage
Der Hamburger Unternehmer Alexander Otto äußerte sich im Hamburger Abendblatt vom 7. Juli zu seinen Aktivitäten als Stifter. Dabei ist für den Unterstützer mehrerer Stiftungen das niedrige Zinsumfeld bislang nur wenig problematisch. Seine Stiftungen finanzierten sich zu großen Teilen aus Spenden oder aus Immobilieneinkünften. Dennoch spricht sich Otto dafür aus, dass auch Stiftungen angesichts des Kapitalmarktumfelds professioneller und diversifizierter anlegen sollten. Ein Vorbild könnten hier Pensionskassen oder Versicherungen sein.
Auch der Absolut|report befasste sich in der Vergangenheit immer wieder mit den Gefahren, die die Niedrigzinsphase für deutsche Stiftungen birgt. Im April 2014 forderte Herausgeber Michael Busack im Absolut|report dazu auf, das Thema Kapitalanlagen ganz oben auf die Tagesordnung der Stifter zu setzen.
Schon im Jahr 2012 hat Dieter Lehmann, Anlagechef der Volkswagenstiftung, in einem Beitrag auf die Herausforderungen für deutsche Stiftungen hingewiesen und die Komponenten einer erfolgreichen Asset-Allokation skizziert. Ein Modell zu Vermögensverwaltung von Stiftungen über eine Investmentaktiengesellschaft haben, ebenfalls im Jahr 2012, Dr. Christoph Gringel von Berger, Steck & Kollegen und Andreas Rachor von der Prisma AG im Absolut|report vorgestellt. Die Ansätze der Universitätsstiftungen von Yale und Harvard sind Gegenstand der Analyse von Michael Busack und Jan Tille von Absolut Research im Absolut|report 6|2012.
Stiftungen können diese Artikel kostenfrei anfordern unter info@absolut-research.de oder 0049 40 3037790.