Green-Bond-Segment an der Börse Frankfurt
Die Börse Frankfurt hat im November einen Handelsplatz für Anleihen geschaffen, die den freiwilligen Kriterien der Green Bond Principles entsprechen. Die Richtlinien wurden unter Leitung der International Capital Markets Association (ICMA) entwickelt und beziehen sich auf die Verwendung des Anleihevolumens, den Prozess der Projektauswahl, das Management und fortlaufendes Reporting. Gegenwärtig sind rund 150 Wertpapiere im neuen Green-Bond-Segment gelistet. Die Anleihen sind an verschiedenen europäischen Börsen notiert und in den Handel in Frankfurt einbezogen. Unter den Emittenten sind zahlreiche öffentliche und supranationale Kreditinstitute sowie privatwirtschaftliche Unternehmen, die mit diesen Anleihen nachhaltige Zwecke finanzieren.
Quelle: ICMA
Die Deutsche Börse trägt mit dem Start des Segments ihrer Verantwortung im Rahmen des Green and Sustainable Finance Clusters Rechnung, das gemeinsam mit dem hessischen Finanzministerium zur Förderung und Bildung nachhaltiger Marktstrukturen ins Leben gerufen wurde. Der Geschäftsführer des Clusters, Karsten Löffler, kommentiert die Motivationen von Politik und Finanzplätzen in Ausgabe 3|2018 des Absolut|impact. Die verschiedenen Wege zu mehr Nachhaltigkeit beschrieb Kristina Jeromin, Head of Group Sustainability der Deutschen Börse, im vergangenen Jahr in Ausgabe 3|2017 des Absolut|impact.
Die besten Asset Manager mit Fokus auf Green Bonds und nachhaltiges Management von Anleihen analysiert Absolut Research jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Sustainability Fixed Income. Zusätzlich werden diese Ansätze in einem traditionellen Vergleichsuniverseum gemäß ihrer regionalen Ausrichtung verglichen. Insgesamt umfasst das Absolut|ranking mehr als 16.000 institutionelle Publikumsfonds, aufgeteilt in 31 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 140 Universen.