08.05.2013 | Märkte

Gemischte Lage an den internationalen Immobilienmärkten

Im vergangenen Jahr verzeichnete der globale Immobilienmarkt einen hohen Anstieg des Transaktionsvolumens und erreichte das höchste Niveau seit 2007, wie eine Analyse des Immobilienmarktes von Wüest & Partner zum ersten Quartal 2013 zeigt. Insbesondere im vierten Quartal haussierten die Verkaufszahlen. Als einer der Gründe wird hierfür die Knappheit an Investmentmöglichkeiten gesehen. Da einerseits immer mehr Länder von den führenden Ratingagenturen abgewertet werden und gleichzeitig die Renditen der verbliebenen hochqualitativen Staatsanleihen sinken, suchen institutionelle Anleger verstärkt nach nach alternativen Anlagen, darunter Immobilien.


Quelle: Wüest & Partner
 
Es fallen die hohen Unterschiede zwischen den Ländern und Regionen. Während viele Staaten Südeuropas aber auch Großbritannien nur langsam ihre Immobilienprobleme hinter sich lassen, verzeichnen andere wie Kanada oder Australien ein hohes Wachstum. Gerade in Europa sorgten politische und ökonomische Unsicherheiten dafür, dass Investoren eine risikoaverse Strategie verfolgen und sich vor allem auf die Kernmärkte Paris, London und Deutschland fokussieren. Auch in Nordamerika ist diese Spaltung zu beobachten. Während sich Kanada unverändert stabil weiterentwickelt, befinden sich die USA auf einem nur langsamen Erholungspfad.

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