22.05.2013 | Research

Finanzmärkte laut IMF stabil

Die Finanzmarktstabilität hat sich weltweit im letzten halben Jahr deutlich verbessert. Maßgeblich hierfür waren politische Initiativen zur Bekämpfung der Krise und die Liquiditätspolitik der Zentralbanken, berichtet der IMF in der Frühjahrsausgabe des "Global Financial Stability Report". Die Weltkonjunktur tendiert im Zug dieser Maßnahmen ebenfalls wieder aufwärts. Risiken für die Stabilität lauern weiterhin in den Bankbilanzen und der in manchen Regionen hohen Schuldenquoten von Staat und privaten Haushalten. Die größten Risiken schlummern weiterhin in der Peripherie der Euro-Zone, auch wenn sich die kurzfristige Lage deutlich stabilisiert hat.


Quelle: IMF

Im Fokus rund um den Globus stehen die Bankbilanzen. In der Euro-Zone sind sie angeschlagen, in den Schwellenländern von zunehmender Konzentration im Umfeld hohen Wachstums bedroht. Langfristig sieht der IMF die hohe, durch die Zentralbanken bereitgestellte, Liquidität als Risikofaktor, insbesondere durch inflationäre Kreditvergabe und Fehlbewertungen von Kreditrisiken, die daraus entstehen könnten.

Das zweite Kapitel des Frühjahrberichtes widmet sich CDS auf Staatsanleihen und verteidigt diesen Sektor ausdrücklich. Die vielfach geäußerte Kritik, dass beispielsweise Staaten durch Spekulationen bedroht seien, sei unbegründet. Vielmehr seien sich die Märkte für CDS und Staatsanleihen sehr ähnlich, der CDS-Markt verarbeite Informationen allerdings wesentlich schneller.


Quelle: IMF

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