23.05.2013 | Research

Der Erfolg der US-Universitätsstiftungen

Die diversen Modelle der Asset Allocation von US-Universitätsstiftungen sind aufgrund ihres Erfolges überall in der Finanzwelt bekannt. Die Ergebnisse von Yale und Harvard werden jedes Jahr in den Medien publiziert, ebenso wie die der Mitglieder des Dachverbandes NACUBO. Ihre Anlagepolitik ist Gegenstand zahlreicher Untersuchungen, um den Ursachen der überdurchschnittlichen Renditen auf die Spur zu kommen. Ein Forscherteam aus Wien hat die Literatur in einer aktuellen Masterstudie zusammengefasst und bietet wertvolle Einblicke für Investoren. Sie beschäftigen sich mit Analysen zur Asset Allocation, Performance und Mittelverwendung.

Interessant ist vor allem die Tatasache, das ein Großteil der Performance der Stiftungen aus der strategischen Asset Allocation stammt. Der Anlageerfolg ist somit zumindest teilweise über Benchmarks replizierbar, auch wenn der Querschnittsvergleich die Qualitätsunterschiede bei der Auswahl der aktiven Manager für das Stiftungsportfolio deutlich macht. Überlegene Selektions- und Managementfähigkeiten innerhalb der Asset-Klassen führen im Vergleich nachweislich zu einer besseren Performance. Die Nachhaltigkeit der Outperformance gegenüber anderen institutionellen Investoren ist vor allem der Verwendung von alternativen Investments wie Private Equity geschuldet.


Quelle: Cejnek, Franz, Randl, Stoughton (2013)

Auseinander gehen die Meinungen für die Ausschüttungsstrategien. Hier sehen die Autoren noch viel Potential für weitere wissenschaftliche Forschungen.


Beachten Sie hierzu auch den Artikel "Yale und Harvard – Performance und Opportunitäten für institutionelle Investoren" erschienen im Absolut|report 6|2012.

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