07.10.2019 | Studie

Finanzielle Risiken des Klimawandels

In einem umfangreichen Bericht untersucht der WWF die wissenschaftlichen Zusammenhänge des Klimawandels und leitet mögliche Konsequenzen für institutionelle Investoren ab. So reagieren Poltik und Regulierung auf Basis des internationalen Paris-Abkommens mit Gesetzesvorhaben. In Europa wird über eine Ausweitung des Emissionshandelsystems diskutiert. Die USA haben zwar angekündigt aus dem Paris-Abkommens auszusteigen, mehr als 20 Bundesstaaten und über 130 Lokalregierungen haben jedoch bereits Reduktionsziele für ihre Treibhausgasemissionen implementiert. 34 Bundesstaaten verfügen über einen Klimaplan. Diese regulatorischen Risiken lassen die Gefahr von Wertverlusten durch Stranded Assets steigen, urteilen die Autoren.


Quelle: WWF

Chancen bieten daher Technologien im Energiesektor, im dem die größte Anpassungsleistung erforderlich ist, da dieser für 70 % der weltweiten Emissionen verantwortlich ist. Hier können Investoren mit ihrem langfristigen Anlagehorizont eine wichtige Rolle in der Finanzierung einnehmen. Die Autoren räumen ein, dass die überwiegende Mehrheit der Asset Owner zwar begrenzten Zugang zum Primärmarkt hat, dies jedoch nicht bedeutet, dass keine Möglichkeiten bestehen, einen Beitrag zu leisten. So sollten Anleger bestehende und neu entstehende Instrumente nutzen, um das Klimarisiko in ihren Portfolios zu bewerten. Hierbei stellen die Empfehlungen des TCFD einen geeigneten Rahmen dar.

 

Mit der Publikation Absolut|impact zeigt Absolut Research das Spektrum nachhaltiger Investments für institutionelle Investoren auf. Anleger erfahren durch Fachbeiträge zu Strategien, Trends, ESG-Initiativen und Regulierung, wie sie nicht nur ihr Portfolio, sondern auch gesellschaftliche Veränderungen (mit)gestalten können.

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