14.04.2009 | Studie

ETFs tracken Indizes präziser und weniger risikoreich als Futures und Swaps

In einer aktuellen Studie analysiert das Derivate-Research der Deutschen Bank die Vor- und Nachteile verschiedener Produkte, mit denen Anleger die Performance eines Aktienindexes replizieren können. Im Fokus des Vergleichs stehen ETFs, Index-Futures und Swaps.

Synthetische ETFs seien aufgrund des geringen Tracking Errors, der Möglichkeit Dividenden zu vereinnahmen, ihrer Flexibilität und eines geringen Kontrahentenrisikos demnach gerade in volatilen Marktphasen für Anleger besser geeignet, als Futures und Swaps, um eine indexähnliche Rendite zu erzielen. Gegen Futures sprechen besonders mögliche Zinsrisiken und Rollverluste. Bei Swap-Agreements, die meist via OTC abgeschlossen werden, sei das erhöhte Kontrahentenrisiko besonders negativ.

 

Synthetische ETFs böten gegenüber Full Replication ETFs darüber hinaus besonders dann Vorteile, wenn Indizes abgebildet werden sollen, die eine Vielzahl verschiedener Titel enthalten, wie z. B. den MSCI World Index, mit mehr als 1.000 Unternehmen. Da synthetische ETFs steuereffizienter gestaltet werden könnten als traditionelle ETFs, könne mit ihnen insgesamt ein geringerer Tracking Error erzielt werden, da hier nur die Management Fee abgezogen wird, so die Studie.

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