Direktinvestments in illiquide Asset-Klassen
Seit dem Jahr 2009 haben institutionelle Investoren den Anteil ihrer Direktinvestments in illiquiden Direktinvestments, etwa Immobilien, deutlich ausgeweitet, zeigt eine umfangreiche Marktanalyse des World Economic Forum. Institutionelle Investoren haben geschätzte700 Mrd. US-Dollar in diesem Segment angelegt. Dabei geht es um direkte Anlagen in Real Assets, wie z.B. mautpflichtige Straßen, Flughäfen etc. Für Direktinvestments in illiquide Assetklassen sprechen Charakteristika wie nachhaltige und langfristige Erträge sowie bessere Kontrollmöglichkeiten der Projekte. Das Paper zeigt aber auch, dass die Investoren eine relevante Größe haben müssen, um Direktinvestments durchführen zu können. Sie sollten die damit verbundenen Kosten - auch in Verbindung mit der notwendigen Expertise - tragen können und ein entsprechendes Risikomanagement haben. Daher ist es nicht verwunderlich, dass vor allem große Investoren ab 50 Mrd. US-Dollar Assets under Management bei Einzeltransaktionen aktiv sind, während sich kleinere Gesellschaften unter 5 Mrd. US-Dollar auf die Dienste von Asset Managern verlassen. 
Quelle: World Economic Forum
Der Großteil der potentiellen Investoren hat den Schritt zu Direktinvestments bereits unternommen, so dass zwar von der Angebotsseite noch Steigerungen erwartet werden können, insgesamt aber von keinem großen Wachstum in dieser Anlageklasse auszugehen ist. Nur bei Infrastruktur wird mit einer Verbreiterung des Angebotes gerechnet.