07.10.2013 | Märkte

Deutsche Versicherer erhöhen Private-Equity-Investitionen

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat Ende September sein statistisches Jahrbuch veröffentlicht. Die Bilanzwerte der Kapitalanlagen deutscher Lebens-, Kranken-, Schaden-/Unfall- und Rückversicherer sind demnach bis Ende 2011 um 2,5 % auf 1.270 Mrd. Euro gestiegen. Der Bruttozugang fiel mit -2,2 % geringer aus als im Vorjahrszeitraum. In der aggregierten Portfoliostruktur hat sich 2012 insgesamt wenig verändert. Der Anteil der Rentenpapiere stieg um 0,4 Prozentpunkte auf 80,9 % der Kapitalanlagen, darunter vor allem Pfandbriefe und Darlehen. Verglichen mit 2008 ist ein Anstieg von 4,5 Prozentpunkten zu beobachten. Reduziert wurden 2012 Beteiligungen deren Anteil von 11,1 % auf 10,6 % sank. Aktien liegen unverändert bei einem Anteil von 2,9 %.


Quelle: GDV

Die Auswertung alternativer Investments deutscher Erstversicherer zeigt einen leichten Anstieg der Private-Equity-Quote. Um fast 2 Mrd. auf 11,2 Mrd. Euro stieg das in Private Equity investierte Anlagevolumen. Der Anteil an den gesamten Kapitalanlagen stieg damit auf 0,9 %. Seit 2008 ist damit ein kontinuierlicher Anstieg zu beobachten. Schadens- und Unfallversicherer haben mit 1,3 % die höchste Private-Equity-Quote, Lebensversicherer liegen bei 1,0 %. Ebenfalls leicht erhöht wurden Anlagen mit Rohstoffrisiken.


Quelle: GDV

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