Deutsche Bank zum zentralen Clearing von OTC-Derivaten
Die Finanzkrise, insbesondere die Krise des Versicherungsunternehmens AIG, legte strukturelle Defizite im OTC-Handel von Derivaten offen. Von den hohen Derivate-Volumina, die Ende 2009 rund 700 Billionen US-Dollar betragen haben, werden nur rund 10% börslich gehandelt. Daher steigen bei politischen Entscheidungsträgern die Befürchtungen nach systemischen Risiken, die aus dem bilateralen Derivatehandel entstehen.
Quelle: Deutsche Bank Research
Ein aktueller Research Report von der Deutschen Bank erklärt den Markt für OTC-Derivate und gibt Handlungsempfehlungen für Marktteilnehmer und Aufsichtsbehörden. Dabei wird insbesondere die Einrichtung einer zentralen Clearingstelle für den OTC-Handel sowie aktuelle regulatorische Initiativen der EU und der USA betrachtet. Der Report schließt mit einigen Handlungsempfehlungen und bietet einen ausführlichen Überblick über die Funktionsweise von OTC-Kontrakten.
Quelle: Deutsche Bank Research