15.01.2014 | Produkt

Deutsche Bank passt alternativen UCITS an ESMA-Leitlinien an

Die bisher unter dem Namen DB Platinum IV Systematic Alpha Index Fund firmierende UCITS-konforme Winton-Futures-Strategie wird seit Ende Dezember 2013 physisch repliziert. Der bisherige Ansatz (Index-Swap-Konstruktion) wurde, nach Aussage der Deutsche Asset & Wealth Management im Zuge der ESMA-Leitlinien zu ETFs und anderen OGAW-Themen, aufgegeben, um auch künftig nach Luxemburger Recht den UCITS-Status zu erhalten.

Künftig wird der Fonds direkt in die entsprechenden Futures-Kontrakte investieren. Einzig Rohstoffkontrakte werden durch einen Portfolio-Swap abgebildet, da UCITS-Fonds diese Kontrakte aufgrund der Möglichkeit einer physischen Lieferung nicht direkt halten dürfen.

Erfreulich ist aus Investorensicht, dass die Kosten der Swap-Konstruktion entfallen und die Gebühren um 24 Basispunkte auf nunmehr 1,75% sinken. Ein Vorteil der Swap-Konstruktion war jedoch, dass hierdurch eine sehr gute Abbildung der Strategie erreicht werden konnte. Von Juli 2010 bis Ende November 2013 betrug der Tracking Error gegenüber dem Offshore-Fonds nur 1,5% pro Jahr.



Quelle: Absolut Research

Parallel zu der Anpassung wurde auch das Wort "Index" aus dem Namen getilgt. Mit einem Vermögen von aktuell rund 1,2 Mrd. USD ist der Deutsche Bank Fonds der größte UCITS-Managed-Futures, der im Absolut|monitor - Alternative UCITS, zusammen mit knapp 50 anderen Managed-Futures sowie ca. 850 alternativen Strategiefonds, monatlich analysiert wird. In den vergangen 36 Monaten gehörte der Fonds mit einer Rendite von 2,5% pro Jahr zu den Top-Performern seiner Kategorie.

Absolut Research analysiert dieses und mehr als 900 andere alternative Produkte monatlich im Absolut|monitor Alternative UCITS.

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