Co-Investments bei Private-Equity- und Venture-Capital-Anlagen
Cambridge Associates analysiert in einem aktuellen Marktbericht Co-Investments im Bereich Private Equity und Venture Capital. Die Ergebnisse zeigen, dass beinahe die Hälfte der 100 analysierten Strukturen den zugehörigen General-Partner-Fonds outperformen. Ebenfalls schlägt die durchschnittliche Rendite von Co-Investments in sieben der betrachteten zehn Jahre die Strategiebenchmark. Grund hierfür sind Kostenersparnisse, die mit einer direkten Beteiligung des Investors einhergehen. Die entfallende Managementgebühr führt zu einer höheren ausgewiesenen Rendite. Aus Investorensicht sollte bei einem Co-Investment jedoch beachtet werden, dass Anlagekapital und Investmenthorizont genau festgelegt sind. Außerdem sollten die Renditeerwartungen an den jeweiligen Deal angepasst werden, geben die Autoren zu bedenken. Große Deals mit großen General-Partner-Sponsoren sind generell nicht so volatil wie kleinere Deals, wo auch nur geringere Spitzenrenditen zu erwarten sind.
Quelle: Cambridge Associates
Des Weiteren spielen die internen und externen Prüfungs- und Überwachungsmethoden eine große Rolle. Vor einem Deal sollten Investoren nicht nur das Investmentziel genau prüfen, sondern auch den General Partner, um sicherzustellen, dass keine Interessenskonflikte bestehen. Während der Investmentlaufzeit ist ein dauerhaftes Monitoring zur Sicherung der Rendite essentiell, schreiben die Autoren.
Quelle: Cambridge Associates
Makroökonomische Risiken und Zyklen sollten ebenfalls beachtet werden. Aktuell steht den Investoren eine große Menge Kapital zur Verfügung und das Interesse an Co-Investments ist groß, die Autoren weisen jedoch darauf hin, dass mögliche prozyklische Risiken bei Co-Investments stark ausgeprägt sind und im Rahmen des Risikomanagements in Betracht gezogen werden sollten.
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