Cambridge Associates stellt Benchmark für Impact Investments vor
Das Global Impact Investing Network (GIIN) hat in Zusammenarbeit mit Cambridge Associates eine Benchmark für Impact Investments erstellt und deren Performance mit der klassischer Investments verglichen. Aktuell basieren die Ergebnisse auf 51 Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds, wobei diese Basis stetig erweitert werden soll. Die häufigste Zielsetzung der Fonds umfasst die Verbreitung von Finanzdienstleistungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Seit dem Jahr 1998 beträgt die Rendite (IRR) der Impact Investing Benchmark 6,9 %, während im gleichen Zeitraum Anlagen ohne Impactabsicht eine Performance von 8,1 % erzielten. Diese Differenz ist stark abhängig vom Lancierungsdatum der Impact-Fonds: Während Produkte, die von 1998 bis 2004 aufgelegt wurden, eine vergleichbare oder sogar bessere Performance erwirtschafteten, blieben jüngere Fonds hinter konventionellen Investments zurück. Auf der anderen Seite weisen die Impact-Fonds geringere Abweichungen um den Mittelwert auf als das Vergleichsuniversum.
Quelle: GIIN/Cambridge Associates
In den Emerging Markets aktive Fonds stellen die größte Gruppe innerhalb der Impact Benchmark dar. Die hier aktiven Fonds erzielten über den gesamten Beobachtungszeitraum eine Rendite von 9,1 %. Sowohl bei den Fonds, deren Schwerpunkt auf den Emerging Markets ex-Afrika liegt als auch denen mit Fokus auf die Industrieländer, ist die Performance mit 6,1 bzw. 4,8 % erheblich schwächer, auch relativ zu klassischen Produkten. Dies mag auch darin begründet liegen, dass die regionalen Schwerpunkte sich gegenüber dem Vergleichsuniversum unterschieden oder die Ergebnisse auf nur wenigen Impact-Fonds basieren. Kleinere Impact-Fonds mit einem Volumen von bis zu 100 Mio. US-Dollar konnten ähnlich große klassische Fonds mit einer Rendite von 9,5 % deutlich outperformen, während es bei den größeren Impact-Fonds zu einer Underperformance kam.
Quelle: GIIN/Cambridge Associates
Künftig soll die Impact Investing Benchmark quartalsweise berechnet und veröffentlicht werden, allerdings ohne Vergleich zu einer Peer Group.
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