BVK erstellt Private-Equity-Datenbank für Wissenschaft
Der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) erstellte, in Kooperation mit großen internationalen Private-Equity-Gesellschaften, eine Private-Equity-Unternehmensdatenbank. Dieses nach Angaben des Verbandes weltweit einmalige Projekt, stellt wissenschaftlichen Institutionen detaillierte Unternehmensdaten von Private-Equity-Transaktionen zu ausschließlich wissenschaftlichen Studienzwecken zur Verfügung. Die Datenbank ist Teil einer Transparenzinitiative der in Deutschland aktiven großen Private-Equity-Gesellschaften. Absolut Research berichtete bereits im November 2008 von den Bestrebungen des BVK zu mehr Transparenz http://www.absolut-report.de/news/detail/3267/.
Für die wissenschaftliche Auswertung werden ausschließlich anonymisierte Daten für Transaktionen zur Verfügung gestellt, die einen vollständigen Beteiligungszyklus durchlaufen haben, also die inzwischen von den Buy-Out-Gesellschaften veräußert wurden. In der Datenbank erfasst wurden zum einen die vollständigen Jahresabschlussdaten der übernommenen Unternehmen an einem Jahr vor dem Einstieg und zum anderen weitere transaktions- und beteiligungsbezogene Informationen, die nicht aus den Jahresabschlussunterlagen der Beteiligungen entnommen werden können.
In der am Projekt beteiligten BVK-Fachgruppe Large Buy-Out sind unter anderen Private-Equity-Gesellschaften wie Advent International, Allianz Capital Partners, The Blackstone Group, Carlyle Group und KKR Kohlberg Kravis Roberts & Co. Das Projekt ist langfristig angelegt und jährliche Aktualisierungen des Datenbestandes sind geplant.
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