Bondstandard für Wasser-Infrastruktur
Ein Konsortium aus der Climate Bonds Initiatve, der Alliance for Global Water Adaptation
(AGWA), CDP, Ceres und dem World Resources Institute (WRI) haben im Mai eine gemeinsame Vereinbarung erarbeite, die definiert, wie Green Bonds mit Fokus auf Wasser-Infrastruktur zu beurteilen sind. Der veröffentlichte Climate Bonds Standard for Water Infrastructure gibt einen Handlungsrahmen dafür, welche Projekte für einen Water Bond zertifiziert werden können und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen. Projekte müssen zwei Kriterien erfüllen. Erstens müssen sie einen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen oder zur Bindung von Kohlenstoff leisten. Zweitens müssen sie zur Klimawandelanpassung und -widerstandsfähigkeit ihres lokalen Ökosystemns beitragen. 
Quelle: Climate Bonds Initiatve (CBI)
Beispiele für mögliche Assets sind Projekte zur Überwachung von Wasserqualität und -quantiät, etwa in Gebieten mit Überflutungsgefahr, Projekte zur Lagerung und Aufbereitung von Frischwasser, oder solche Projekte, die einen effizienten Transport von Frisch-, Ab- oder Regenwasser sicherstellen.
Nach Angaben der Climate Bonds Initiatve entfielen knapp 13 % des 2017 emittierten Green-Bond-Volumen auf Wasser-bezogenene Anleihen, rund 20 Mrd. US-Dollar.
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