18.11.2019 | Research

Börsennotierte Familienunternehmen in Deutschland

Börsennotierte Familienunternehmen agieren solider und erfolgreicher als Nicht-Familienunternehmen, geht aus einer im August 2019 vorgestellten Untersuchung des Center for Entrepreneurial and Financial Studies an der TU München hervor. Demnach verzeichneten Familienunternehmen im Betrachtungszeitraum 2009 bis 2018 ein höheres Wachstum in Bezug auf Umsatz und Beschäftigung. Ihr jährliches Beschäftigungswachstum fiel mit 6 % annähernd doppelt so hoch aus wie bei Nicht-Familienunternehmen. Auch gemessen an operativen Kennzahlen wie Return on Assets und Return on Equity schnitten Familienunternehmen signifikant besser ab.


Quelle: Achleitner, Braun, Kaserer (2019)

Im Durchschnitt halten die Gründerfamilien 24 % des stimmberechtigten Eigenkapitals und sind damit die bedeutendste Aktionärsgruppe. In Nicht-Familienunternehmen sind dies strategische Investoren mit 28 % Anteil. Die Analyse der Autoren zeigt, dass die positive Performance mit zunehmendem Familieneinfluss wächst.

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