Best Practices für Hedgefonds
Zwei Ausschüsse der US-amerikanischen President?s Working Group on Financial Markets (PWG) beendeten Mitte Januar ihre Arbeiten zu Best Practices für Hedgefonds. Das Investors Committee lieferte die Principles and Best Practices für Hedgefonds-Investoren und das Asset-Manager Committee die Best Practices für die Hedgefonds-Industrie. Basierend auf den im Februar 2007 veröffentlichten "PWG?s Principles and Guidelines Regarding Private Pools of Capital", welche die Sicherheit der Investoren erhöhen und den Schutz vor systemischen Risiken verbessern sollten, wurde im April 2008 ein erster Entwurf der Best Practices veröffentlicht. Nach Ergänzungen und Erweiterungen wurden am 16. Januar die endgültigen Empfehlungen zu Best Practices publiziert.
Der deutsche Bankenverband bezog sich in seinem Positionspapier zur Transparenz von Hedgefonds auf die Arbeit der Ausschüsse.
Die beiden Reports umfassen Empfehlungen zur Gestaltung kritischer Bereiche wie die Offenlegung, Bewertung der Assets, Risikomanagement, Geschäftsführung, Compliance und Interessenskonflikte.
Die Best Practices für Hedgefonds-Investoren gliedern sich in einen Teil für Treuhänder, mit den Schwerpunkten Allokation, Investment-Strategien und Due Diligence und einen für Anleger, mit Fokus auf die Due Diligence, das Risikomanagement, rechtliche und steuerliche Komponenten, die Bewertung und das Reporting.
Die Best Practices für die Hedgefonds-Industrie legen den Schwerpunkt auf die Punkte Veröffentlichungspflichten, Verbraucherschutz, Bewertung und Risikomanagement sowie Operations und Compliance.