Benchmarks für Unlisted Infrastructure häufig unzureichend
Das EDHEC Infrastructure Institute hat in einer Studie mehr als 300 Asset Manager und Asset Owner zur Anwendung von Benchmarks im Bereich Asset Allocation, Performance Monitoring und Risikomanagement befragt. Demnach verwenden die meisten Investoren absolute Benchmarks zur Allokation in Infrastructue Equity oder Debt. 
Quelle: EDHEC
Absolute Benchmarks sind als Asset-Allocation-Benchmark allerdings ungeeignet, da sie die mit den Basiswerten verbundenen Risiken ignorieren. Hieraus schließen die Autoren, dass die Allokationsentscheidungen eher ad hoc und aller Wahrscheinlichkeit nach sehr suboptimal getroffen werden, da wichtige Risikomaße auf diesem Wege nicht eingesetzt werden können.
Für die Asset Allocation sollten vielmehr Benchmarks ungelisteter Infrastruktur-Investments genutzt werden, die die Anlagestrategie repräsentieren, ein Maß für risikoadjustierte Renditen liefern und die Messung von Korrelationen zu anderen Asset-Klassen ermöglichen. Die Hälfte der Befragten nutzt ihre Asset-Allocation-Benchmark ebenfalls zum Performance Monitoring. Allerdings kann hierdurch kein Einblick in die risikoadjustierte Rendite gewährleistet werden. Sie sind auch nicht repräsentativ für den Infrastrukturmarkt oder die eigenen Strategien oder Portfolios.
Die Befragten räumten außerdem ein, dass mit dem derzeitigen Stand des Benchmarkings nur in geringem Ausmaß ein Risikomanagement stattfinden kann. Die Autoren gehen davon aus, dass Investoren in Infrastruktur Risikopositionen eingehen, die sie nicht ohne weiteres optimieren oder kontrollieren können.
Quelle: EDHEC
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