Bedeckungsquote deutscher Lebensversicherer steigt
Die Bedeckungsquote der deutschen Lebensversicherungen ist im Jahr 2018 ohne Übergangsmaßnahmen auf 317 % gestiegen, ein Plus von 49 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr, zeigt eine Auswertung des GDV. Dies lässt sich auf einen Rückgang der SCR Kapitalanforderungen um gut 13 % auf 29 Mrd. Euro, und einen leichten Anstieg der Eigenmittel zurückführen.
Zum einen passen die Assekuranzen ihre längerfristigen Geschäftsmodelle an und setzen vermehrt auf neue Garantieverfahren, zum anderen ist die Zinskurve leicht gestiegen. 74 Versicherer, dies entspricht einem Marktanteil von gut der Hälfte, verwenden bei der SCR-Berechnung die Standardformel, während 11 Anbieter auf (partiell) interne Modelle zurückgreifen. Größter Bestandteil der Solvenzkapitalanforderungen ist das Marktrisiko, gefolgt vom lebensversicherungstechnischen Risiko. 
Quelle: GDV
Auch die Schadens- und Unfallversicherer erreichen mit einer Bedeckungsquote von 291 % (- 4 Prozentpunkte) einen soliden Wert. Die Aufteilung von Standardformel vs. interne Modelle ist ähnlich wie bei den Lebensversicherungen, ebenso sind markt- und versicherungstechnische Risiken die wichtigsten Posten.
Auf der Aktivseite der Bilanzen haben sich weder bei den Lebens- noch bei den Schadens- und Unfallversicherungen gegenüber 2017 allzu große Änderungen ergeben. Lebensversicherer haben ihr Engagement in Unternehmensanleihen und Krediten/Hypotheken ausgebaut, die Schadens- und Unfallversicherer Beteiligungen, Corporates und Investmentfonds. 
Quelle: GDV
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