18.09.2013 | Studie

Ausfinanzierungsgrad deutscher Pensionspläne stabilisiert sich

Im ersten Halbjahr 2013 hat sich der Ausfinanzierungsgrad deutscher Pensionspläne positiv entwickelt, zeigt eine Studie von Towers Watson. Unternehmen im MDAX haben ihre Aktienquote etwas erhöht und konnten ihr Pensionsvermögen steigern. Das Planvermögen der DAX-Unternehmen war im ersten Halbjähr dagegen unverändert. Gleichzeitig sind die Pensionsverpflichtungen im ersten Halbjahr leicht gesunken, was sich insgesamt in einem Anstieg des durchschnittlichen Ausfinanzierungsgrads von 0,4 Prozentpunkten für DAX-Unternehmen und 0,6 Prozentpunkten für MDAX-Unternehmen niederschlägt. Verglichen mit der Entwicklung im vergangenen Jahr ist es damit zu einer deutlichen Stabilisierung gekommen. Sowohl DAX- als auch MDAX-Unternehmen entwickelten sich besser als der Benchmark-Plan.


Quelle: Towers Watson

Die detaillierte Jahresanalyse von Towers Watson zu den einzelnen Pensionsplänen zeigt eine breite Streuung des Ausfinanzierungsgrads für die DAX-Unternehmen. Spitzenreiter für das abgelaufene Geschäftsjahr ist SAP mit 91 %. Die Deutsche Telekom belegt mit 19 % den letzten Platz. Die Höhe des Ausfinanzierungsgrads lässt allerdings noch keinen Schluss über die Sicherheit oder Leistungsfähigkeit des betrieblichen Versorgungswerks zu, sondern muss im unternehmerischen Gesamtkontext bewertet werden, betont die Studie.


Quelle: Towers Watson

Ferner zeigit die Untersuchung, dass DAX-Unternehmen mit 58 % im Schnitt eine höhere Rentenquote aufweisen als MDAX-Unternehmen (44 %). In Aktien sind MDAX-Firmen dagegen stärker investiert. Auch die Immobilien-Allokation ist bei MDAX-Unternehmen höher.

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