28.08.2014 | Märkte

Aufwärtstrend im Immobiliensektor bleibt stabil

Im zweiten Quartal dieses Jahres stieg die Investitionssumme in europäische Immobilien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24 % auf über 36,6 Milliarden Euro, berichtet DTZ in einem Ende Juli veröffentlichten Marktbericht. Somit verzeichnete das Segment im ersten Halbjahr das fünfte Jahr in Folge eine Steigerung des Investitionsvolumens. Der Anstieg des Volumens war stark getrieben von zweistelligen Wachstumsraten in Frankreich, den Benelux-Staaten und Spanien, während in Deutschland ein Rückgang von 36% gegenüber dem vorherigen Quartal zu verzeichnen war. Wegen einer höheren Anzahl von Transaktionen in der Größenordnung über 500 Millionen Euro stieg das durchschnittliche Transaktionsvolumen auf 36 Millionen Euro.


Quelle: DTZ Research

Eine Betrachtung des Zuwachses nach Investorengruppen zeigt, dass heimische Investoren mit über 64% des Volumens nach wie vor die treibende Kraft sind. Verglichen mit dem Vorquartal gewannen inländische Investoren in ihren Heimatmärkten an Bedeutung, während Investoren außerhalb Europas und aus dem europäischen Ausland Marktanteile abgaben. Besonders stark ist die Nachfrage institutioneller Anleger, vor allem bei Investmentfonds. Der Listed-Real-Estate-Sektor trat dagegen in erster Linie auf der Verkäuferseite auf. Der Marktbericht erwartet hier anhaltend hohes Interesse institutioneller Anleger, insbesondere unter Versicherern. Weiterhin wird von einem Anstieg der länderübergreifenden Investments innerhalb der EU und einer steigenden Nachfrage von Institutionen außerhalb der EU ausgegangen.


Quelle: DTZ Research

Mit 15,8 Milliarden Euro, d.h. knapp 43% wurde der Großteil der Investments im Bereich Bürogebäude verzeichnet, während der Sektor der Einzelhandels-Immobilien mit über 24% Zuwachs auf 11 Milliarden die höchste Wachstumsrate auszuweisen hatte. Hier waren die Haupttreiber Shoppingcenter-Verkäufe in Großbritannien, Frankreich und Spanien.

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