04.05.2017 | Märkte

Attraktivität globaler Metropolen für Immobilienanlagen

TH Real Estate, der Immobilien-Manager von TIAA, hat im März eine Marktanalyse zur Entwicklung der Immobilienmärkte in globalen Metropolen veröffentlicht. Untersucht wurden langfristige Trends wie Urbanisierung und Entstehung von Mittelschichten in der Bevölkerung der Schwellenländer, Einflüsse durch demografischen Wandel, sowie die Bedeutung des technologischen Fortschritts für die globalen, ökonomischen Güterströme. Für die langfristige Entwicklung der fundamentalen Nachfrage sind den Autoren zufolge diverse lokale Faktoren, sowie das Exposure zu Megatrends verantwortlich.


Quelle: TH Real Estate

Die Studie unterscheidet grob zwischen drei Kategorien, die die "Persönlichkeit" einer Stadt beschreiben: technologische Vorreiter, wie etwa San Francisco, Austin, Berlin oder Tokio, wechselhafte "Rollercoaster Riders", wie London, Madrid, Hong Kong oder Boston, und Lifestyle Leaders, wie Kopenhagen, Wien, Toronto oder Vancouver.
Für europäische Städte muss der Studie zufolge zwischen kurzfristigen ökonomischen Trends und langfristigen, demographischen Entwicklungen abgewogen werden. Die Gemeinschaftswährung und die kulturelle und ökonomische Vielfalt Europas bieten jedoch gute Diversifikationsmöglichkeiten, urteilen die Autoren.


Quelle: TH Real Estate

Aus globaler Perspektive bestimmt das Thema Middle-Income-Households die Bewertung der Autoren. Ende des letzten Jahrzehnts bildeten die japanischen Ballungszentren Tokio, Osaka und Nagoya sowie die Weltstädte Paris, London und New York die Top-6. Im Jahr 2030 erwarten die Autoren die größten Märkte in Tokio, Jakarta, Osaka, Shanghai und Chongqing.

In den USA bietet den Autoren zufolge das erwartet Bevölkerungswachstum durch Millennials einen guten Ausgangspunkt der Analyse. Hier liegen die Städte Orlando, San Jose, Austin, Dallas und Houston vorne.


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