02.05.2011 | Märkte

A.T. Kearney Studie zu Erfolgsfaktoren bei Private Equity

A.T. Kearney hat für eine Studie 109 europäische Portfoliounternehmen von Private Equity Investoren befragt und ihre Entwicklung im Zeitraum von 2004 bis 2009 mit der von börsennotierten Unternehmen verglichen. Der Report kommt dabei zu folgenden drei Schlussfolgerungen.
liefen die Portfoliounternehmen der Stichprobe im Schnitt besser als vergleichbare börsennotierte Unternehmen. Besonders ausgeprägt war der Performance-Vorsprung in traditionell eher wachstumsschwachen Wirtschaftszweigen wie dem Einzelhandel, dem Dienstleistungsgeschäft oder in der verarbeitenden und chemischen Industrie. Im Krisenjahr 2009 war die Abweichung besonders groß. Der Report sieht dies  begründet in der größeren Erfahrung von Private Equity Investoren im Umgang mit sich verändernden Märkten, sowie in ihrer Fähigkeit schnell effizienzsteigernde Maßnahmen zu implementieren.  


Quelle: A.T. Kearney

2. Als zweite Schlussfolgerung stellt der Report fest, dass solche Unternehmen die größten Wertzuwächse generieren, in denen der Private Equity Investor eher eine überwachende als eine operative Funktion inne hat. Die Begleitung des Deal-Partners von Akquise bis Ausstieg und das gewähren von operativen Freiheiten sorgt für höhere Profitabilität und ausgeglicheneres Wachstum.


Quelle: A.T. Kearney

3. Schließlich postuliert die Studie, dass Erfolgsfaktoren übertragbar sind an solche Portfoliounternehmen, die einem Investor lernwillig gegenüber stehen. Mit der Implementierung professioneller Reporting-Strukturen und anpassungsfähiger Investitionspläne sowie dem Erfahrungsvorsprung des Investors ergeben sich Effizienzsteigerungen und schließlich Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenzunternehmen.

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