16.02.2017 | Märkte

Asset-Allokation der deutschen Versicherungsbranche

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat Ende Januar 2017 seine Geschäftszahlen zum Versicherungsmarkt 2016 veröffentlicht.

Die Statistiken zeigen, dass der Kapitalanlagebestand der Lebensversicherungen bis zur Mitte 2016 von rund 851 Mrd. Euro (2015) auf 885 Mrd. Euro angewachsen ist. Der größte Anteil entfällt nach wie vor auf Anleihen, auch wenn die Positionen weiterhin langsam abnehmen. Entfiel auf Anleihen im Jahr 2014 noch 88,8 %, liegt der Anteil 2016 nunmehr bei 86,3 %. Schwerpunktmäßig wird in diesem Segment über Fonds und Darlehen investiert.


Quelle: GDV

Der Anteil der Aktien und Immobilien ist ebenfalls relativ konstant geblieben. Aktien nehmen im Portfolio der Lebensversicherer 4,2 % (2015: 4,3 %) ein. Bei Aktieninvestments wird ebenfalls fast ausschließlich auf Fonds gesetzt. Der Immobilienanteil bewegt sich nach wie vor konstant bei 3,6 %. Im Gegensatz zu Aktien und Fonds, werden Immobilien überwiegend direkt gehalten. Etwas größere Schwankungen wurden bei Beteiligungen festgestellt. Der Anteil wurde von 2,4 % (2015) auf 3,7 % (2016) ausgeweitet.


Quelle: GDV

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