Starke Zuflüsse in Aktien-ETFs
Der globale ETF-Markt näherte sich im Januar 2017 mit einem Mittelzufluss von 61 Mrd. US-Dollar einem neuen Rekordwert, zeigt eine Marktanalyse von BlackRock. Ein vergleichbares Volumen wurde zuletzt im September 2008 erzielt, (64 Mrd. US-Dollar). Das starke Wachstum ist zum Großteil auf die Entwicklung im Segment japanischer Aktien (+ 11 Mrd. US-Dollar) und Unternehmensanleihen (+ 5 Mrd. US-Dollar) zurückzuführen. Hervorzuheben ist ebenso die Entwicklung von US Small- und Mid-Caps. Aufgrund des erwarteten Konjunkturprogramms und der Steuerreformen flossen in US Aktien über 8 Mrd. US-Dollar. 
Quelle: BlackRock, iShares
Auch im europäischen ETF-Markt lagen die Zuflüsse im Januar 2017 mit fast 11 Mrd. Euro nur knapp hinter dem Rekordhoch von Januar 2015, zeigt eine Marktanalyse von Lyxor. Am meisten legten auch hier Aktien mit rund 7 Mrd. Euro zu. Hierbei überwiegten die entwickelten Märkte mit 6 Mrd. Euro. Während marktbreite Schwellenländer-ETFs Rückflüsse von 0,2 Mrd. Euro verzeichnen mussten, gewannen Einzelländer-ETFs von Russland, der Türkei und Brasilien ein Rekordvolumen von 238 Mio. Euro.
Anleihen-ETFs erzielten ein 6-Monats Rekordhoch in Höhe von rund 3 Mrd. Euro. Hier wurden Staatsanleihen der Schwellenländer (1,2 Mrd. Euro) und Unternehmensanleihen (0,5 Mrd. Euro) besonders nachgefragt. Europäische Staatsanleihen verzeichneten dagegen Rückflüsse in Höhe von 0,2 Mrd. Euro. 
Quelle: Lyxor
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