Alternative Investments setzen Wachstumskurs fort
Deutsche Asset & Wealth Management zeigt in einer Studie, für die weltweit 373 institutionelle Investoren aus allen Branchen befragt wurden, dass mehr als die Hälfte der Anleger mittlerweile größere Erfahrungen mit alternativen Investments gesammelt hat. Vor allem Banken und Dachfonds sowie Beratungsunternehmen sind in diesem Segment aktiv, während unabhängige Vermögensverwalter, Pensionsfonds von Unternehmen und Versicherer über die geringsten Erfahrungen verfügen. Die Studie zeigt, dass weiterhin von einem Wachstum des Segments auszugehen ist. Vor allem größere Häuser beginnen, eigene Kapazitäten aufzubauen und sich weniger auf externe Berater zu stützen. In den Segmenten Private Equity, Immobilien, Infrastructure, Hedgefonds und Rohstoffe wollen mehr Investoren ihre Engagements ausweiten als verringern. 
Quelle: DeAWM
Regional besteht eine gewisse Heterogenität, wobei Asien/Pazifik die größten Wachstumsperspektiven bietet. Ein Grund hierfür ist die Motivation, die Korrelation zu anderen Assets zu verringern bzw. die Diversifikation zu erhöhen. Investoren aus Europa und den USA dagegen nutzen Alternatives für verschiedene Ziele wie Risikoreduzierung und Renditesteigerung. Als Nachteile werden geringe Liquidität, vergleichsweise hohe Kosten und mangelnde Transparenz genannt. Gerade Investoren, die auf eine hohe Liquidität angewiesen sind, werden die Entwicklung des Liquid-Alternatives-Segments weiter beschleunigen.
Quelle: DeAWM
ESG-Aspekte rücken inzwischen auch bei den Anlegern in alternative Investments in den Mittelpunkt. Mit 44 % gibt schon knapp die Hälfte an, dass Nachhaltigkeitskriterien bis zu einem gewissen Grad eine Rolle in der Anlageentscheidung spielen. Dabei liegen die europäischen Anleger bei dieser Entwicklung vorne.