Langfristanalyse: Aktien mit höchster Realrendite
Im Global Investment Returns Yearbook 2018 hat die Credit Suisse die langfristige Renditeentwicklung verschiedener Asset-Klassen und Risikoprämien weltweit analysiert. Von allen untersuchten Asset-Klassen haben sich seit dem Jahr 1900 Aktien mit einer jährlichen realen Rendite von 5,2 % am besten entwickelt. Auch langfristige Anleihen konnten die Inflationsrate um 2 % p.a. klar überkompensieren. Immobilien lagen langfristig sowohl bezüglich Rendite als auch Risiko zwischen Aktien und Anleihen. Im Aktiensegment entwickelten sich Schwellenländer im Jahr 2017 deutlich besser als Industrieländer, langfristig gesehen ist die Rendite der Emerging Markets allerdings um einen Prozentpunkt geringer. Entgegen landläufiger Erwartungen fiel Gold durch geringe Renditen bei hoher Volatilität auf und stellte keine gute Absicherung gegen Inflationsrisiken dar. 
Quelle: Credit Suisse
Der Erfolg von Faktorstrategien wird durch langfristige Datenreihen untermauert, aber Investoren sollten berücksichtigen, dass längere Zeiträume existieren, in denen Faktoren eine Underperformance geliefert haben. Sinnvoll ist die Streuung über verschiedene Risikoprämien, wobei sich Anleger auf Faktoren konzentrieren sollten, die hinreichend untersucht wurden. Zusätzlich untersuchen die Autoren die Performance verschiedener Sammelobjekte wie Kunst oder Wein und zeigen, dass sich diese langfristig besser als Cash und Staatsanleihen entwickelten.
Für die Zukunft wird von niedrigeren Renditen über alle Asset-Klassen hinweg ausgegangen. Dies ist eine Folge der niedrigen Realzinsen, da die historischen Untersuchungen gezeigt haben, dass bei niedrigen Realzinsen, wie sie derzeit existieren, die Renditen nachfolgend tendenziell geringer sind. 
Quelle: Credit Suisse
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