04.11.2019 | Märkte

ABS-verbriefte Solarenergie-Projekte

Mit dem Ausbau von Photovoltaik-Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarer Energie geht ein enormer Finanzierungsbedarf einher. Hierzu werden in zunehmenden Maße Asset-Backed-Securities emittiert, die Solarkredite, Pachtverträge oder Power Purchase Agreements (PPAs) verbriefen und als verzinstes Wertpapier handelbar machen, wie Aegon Asset Management in einem Marktbericht erläutert. Das von insgesamt sieben Firmen 2018 emittierte Volumen belief sich demnach auf 2 Mrd. US-Dollar.


Quelle: Aegon Asset Management

Solarkredite ermöglichen es Verbrauchern, den Kauf einer Photovoltaik-Anlage zu finanzieren, während Solarpachtverträge und PPAs die Anmietung der technischen Ausrüstung von einem Solarunternehmen beinhalten. Im Rahmen eines PPA kauft der Verbraucher systemgenerierten Strom zu einem vereinbarten Preis, der jährlichen Steigerungen unterliegt, im Vergleich zu einem Solarpachtvertrag, bei dem die Zahlungen in der Regel festgelegt sind. Die regelmäßigen Zahlungen dieser Verbraucher für ihre PV-Anlagen sind die Cashflows, die zur Rückzahlung von Solar-ABS verwendet werden.


Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds und ETFs mit Fokus auf Verbriefungen jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Credit Private Debt. Zusätzlich werden diese Ansätze in einem traditionellen Vergleichsuniversum gemäß ihrer regionalen Ausrichtung verglichen. Insgesamt umfasst das Absolut|ranking mehr als 16.000 institutionelle Publikumsfonds, aufgeteilt in 34 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 160 Universen.

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