Zinserhöhungen steigern Attraktivität von Staatsanleihen
Mit den erheblichen Zinsanstiegen bei europäischen Staatsanleihen hat diese Asset-Klasse insbesondere in den vergangenen Monaten wieder deutlich an Beliebtheit bei den Investoren gewonnen. Binnen eines Jahres stieg die Rendite europäischer Staatspapiere mit 7- bis 10-jähriger Laufzeit um 100 Basispunkte auf 3,07 % (Stand 30.06.2023). Noch deutlicher war die Zunahme bei kürzeren Durationen: Bei 1- bis 3-jährigen Papieren betrug das Plus 244 Basispunkte. Für Versicherungen bietet das derzeitige Zinsniveau damit wieder eine oberhalb des durchschnittlichen Garantiezinses liegende Rendite.

Die Möglichkeit, mit konservativen Zinspapieren wieder eine positive Rendite zu erzielen, hat entsprechende Zuflüsse in Staatsanleihen-Strategien nach sich gezogen. Asset Manager mit Fokus auf Government Bonds der Eurozone konnten in den vergangenen 12 Monaten Netto-Zuflüsse von 17,9 Mrd. Euro vereinnahmen. Dies entspricht einem Wachstum von 23 %. Aktiv gemanagte Ansätze waren dabei sowohl absolut als auch prozentual betrachtet beliebter als Indexfonds und ETFs. Damit stieg das verwaltete Vermögen trotz der rückläufigen Kurse in Folge der Zinssteigerungen binnen eines Jahres von 78,6 auf 91,7 Mrd. Euro an.

Das Top Quartile der Asset Manager mit Fokus auf Staatsanleihen analysiert Absolut Research jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Fixed Income Government Bonds. Der Absolut|monitor Global Fixed Income zeigt wöchentlich aktuell das komplette Spektrum der aktuell zu erzielenden Zinserträge.
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