US-Staatsanleihen: Einfluss von Trumps Wahlsieg auf die Yields
Der Wiedereinzug Trumps ins Weiße Haus im kommenden Januar hat keine wesentlichen unmittelbaren Auswirkungen bei den Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen nach sich gezogen. Zwar stieg am Mittwoch, dem Tag unmittelbar nach der Wahl, die Rendite 10-jähriger Treasuries zunächst auf 4,479 % an, den höchsten Wert seit mehreren Monaten. Zumindest kurzfristig schienen die Pläne Trumps, Steuern zu senken, Zölle zu erhöhen und die Einwanderung zu begrenzen Inflationssorgen zu schüren. In den folgenden Tagen sanken die Yields allerdings wieder auf zuletzt 4,31 % (Stand 11.11.2024). Wird die kurzfristige Entwicklung in Relation zu den vergangenen Monaten gesetzt, war die unmittelbare Reaktion nur gering. Möglicherweise war an den Märkten der Wahlsieg Trumps bereits antizipiert worden und lediglich die Deutlichkeit der Ergebnisse eine Überraschung: Schon in den vergangenen Wochen stiegen die Renditen kontinuierlich an. Auf Monatssicht lag das Renditeplus der 10-jährigen Staatspapiere bei 24 Basispunkten.
Das komplette Spektrum der aktuell zu erzielenden Zinserträge zeigt die wöchentlich aktuelle Publikation Absolut|monitor Global Fixed Income.
