Spotlight: Licht und Schatten bei Schwellenländeraktien
Im Gleichschritt mit den Aktienmärkten der globalen Industrieländer haben auch Schwellenländeraktien im April Kursverluste von mehr als 3 % erlitten (in Euro). Dabei sollte berücksichtigt werden, dass dieser Verlust auf die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurse zurückzuführen war; gemessen in US-Dollar konnten die Schwellenländer-Aktienmärkte sogar ein Plus erzielen. Dabei gab es allerdings deutliche Unterschiede über die verschiedenen Regionen hinweg. Am höchsten waren die Kursabschläge in China, wo die Offshore-Titel um 8,9 % einbrachen, wobei rund die Hälfte hiervon auf die Wechselkursentwicklung zum Euro zurückzuführen war. Demgegenüber wies Lateinamerika mit 1,8 % die größte positive Wertentwicklung auf.
Auf Jahressicht stellt sich die Situation genau gegenteilig dar: Während der chinesische Aktienmarkt über die vergangenen 12 Monate ein Plus von 18,6 % aufweist, gaben lateinamerikanische Aktien zweistellig ab.
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