10.04.2026 | Absolut|performance

Spotlight: Euro-Anleihen unter Druck – Iran-Konflikt lässt Renditen steigen

Im März 2026 sind die Renditen von Staatsanleihen der Eurozone deutlich gestiegen. Papiere mit sieben bis zehnjähriger Duration rentierten per Ende März bei 3,38 %, auf Monatssicht ein Anstieg um 53 Basispunkte, wobei ein solcher Anstieg über alle Teile der Zinskurve hinweg zu beobachten war. Treiber dieser Entwicklung waren vor allem gestiegene Inflationserwartungen infolge höherer Energiepreise, die maßgeblich durch den Iran-Krieg und die damit verbundenen geopolitischen Spannungen ausgelöst wurden. Gleichzeitig passten Marktteilnehmer ihre Erwartungen an die Geldpolitik an: Die zuvor eingepreisten Zinssenkungen verloren an Wahrscheinlichkeit, während teilweise wieder restriktivere Szenarien diskutiert wurden.

Diese Neubewertung von Inflations- und Zinserwartungen beschränkte sich nicht auf Euro-Staatsanleihen, sondern zeigte sich in ähnlicher Form auch in anderen Marktsegmenten wie Euro-Unternehmensanleihen sowie im US-Anleihemarkt und war damit Teil einer globalen Anpassung.

Der Absolut|performance analysiert alle Assetklassen und Investmentstrategien anhand von repräsentativen Indizes für institutionelle Investoren und zeigt einzigartige Rendite-Risiko-Vergleiche und innovative Grafiken. Darüber hinaus bietet er einen Vergleich aktiver und passiver Anlagestrategien und zeigt das komplette Spektrum der aktuell zu erzielenden Zinserträge. 

 

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