Pensionseinrichtungen setzen weiter auf ETFs
ETFs bleiben für Pensionseinrichtungen auch in einem schwierigen Kapitalmarktumfeld ein wichtiger Baustein in den Portfolios, zeigt eine gemeinsame Studie von Xtrackers und CREATE Research. Im Jahr 2022 schnitten ETFs bei 60 % der Pensionseinrichtungen besser ab als aktiv gemanagte Fonds. Die Investoren sehen die passiven Fonds dabei mehrheitlich auch für volatilere Marktumfelder als geeignet an. In den Portfolios machten ETFs für mehr als 60 % der Befragten über 20 % aus. Auch für die Zukunft rechnen nur 20 % mit einer Reduzierung ihrer ETF-Engagements, doppelt so viele planen eine Ausweitung. Trotz des Trends zu ETFs spielen aktiv verwaltete Anlagen weiterhin eine wichtige Rolle. 61 % der Befragten sind überzeugt, dass sich passive und aktive Instrumente in ihren Portfolios ergänzen. Befragt wurden 148 Pensionseinrichtungen weltweit.
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Quellen: Xtrackers, CREATE Research
Als wesentliche Vorteile passiver Investments nennen die Befragten geringere Kosten, die die Rendite steigern, gefolgt von der Liquidität der Produkte. Als Herausforderungen dagegen wird die Gefahr des Performance Chasings angesehen – ebenso geringere Diversifikation in Folge gleichgerichteter Wertentwicklung von Aktien und die Gefahr von Blasenbildung durch Preismomentum.
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Quellen: Xtrackers, CREATE Research
Für die kommenden drei Jahre sehen die Pensionseinrichtungen geringere Nachfrage nach ESG-Ansätzen, die auf klassischen, kapitalisierungsgewichteten Indizes basieren. Stattdessen verschiebt sich die Nachfrage hin zu Strategien, die den EU-Klimabenchmarks folgen. Weitere Wachstumsfelder sind thematische Ansätze und Customized Indizes. Auch wird eine Bewegung aus klassischen Indexfonds in ETFs und Segregated Accounts erwartet.
Absolut Research unterstützt institutionelle Investoren bei der Selektion von Asset Managern mit der monatlichen Publikation Absolut|ranking. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 15.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 37 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 200 Universen.